Geige und Bratsche

Die Barockgeige (bzw. Barockbratsche) ist eigentlich eine ganz normale Geige, zumindest auf den ersten Blick.

DSC_8556Was sie von unserer „modernen“, heute normalerweise gespielten Geige unterscheidet, sind vor allem die Besaitung und die Spieltechnik. Die Barockgeige hat Darmsaiten (Saiten, die aus Schafdärmen gedreht werden). Diese Saiten haben einen wunderbar klaren und warmen Klang. Dazu passt aber nur ein entsprechender Bogen, der viel leichter ist als unser „moderner“ Bogen und nach oben gewölbt ist. Das zusammen ergibt eine wunderbare Möglichkeit „mit dem Bogen zu sprechen“, wie es dem Wesen der Barockmusik entspricht, wo es eben auf eine lebendige Klangsprache ankommt. Das ist nicht schwer, nur etwas anders.

Anders ist auch die Haltung des Instruments: Es gibt keinen Kinnhalter, keine Schulterstütze! Auch nicht schwer. Das lässt sich in ein paar Minuten erlernen.

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Spannend wird es mit der Musik, die euch begegnen wird. Wir starten mit ganz früher Geigenmusik um 1610 und werden das 17. Jahrhundert bis Vivaldi kennenlernen. Vielleicht auch noch etwas mehr.

Spannend wird auch die Begegnung mit den Instrumenten sein, die damals ganz wichtige Mitstreiter der Geigen waren wie z.B. Zink, Posaune und Laute.

Um entsprechende Instrumente und Bögen kümmern wir uns, damit ihr diesen besonderen Klang ausprobieren und erleben könnt.

Das alles gilt natürlich auch für die Bratsche!