Zink

Das Zink? Der Zinken? Nein: DER ZINK!
Als Zinkspieler wird man eigentlich ständig die gleichen Sachen gefragt:

Wie kommt das Instrument zu so einem komischen Namen?
Besteht es wirklich aus Zink?
Ist es ein Holz- oder ein Blechblasinstrument?
…und warum klingt es so wunderschön?

Der Zink - Von Multimann - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=822137„Zink“ bedeutete im mittelalterlichen Deutsch „gebogen“. Und gebogen ist der Zink wirklich. Heute benutzt man dieses Wort auch noch für besonders krumme Nasen…
Der Zink besteht aus Holz, das mit Leder umwickelt wird. Weil der Ton aber in einem Kesselmundstück – ähnlich wie bei der Trompete – durch die Lippen erzeugt wird, zählt der Zink genau genommen zur Familie der Blechblasinstrumente – obwohl er aus Holz ist!

Manchmal wird der Zink als eine Art Mischung aus Blockflöte und Trompete angesehen, und diese Mischung ist wunderschön: die Brillanz der Trompete mit der Sanftheit der Blockflöte zu kombinieren bringt tolle Klänge hervor.

Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert war der Zink das wichtigste und beliebteste Instrument überhaupt. Dann ist er einige Jahrhunderte ein bisschen in den Hintergrund getreten. Und jetzt holen wir ihn gemeinsam zurück!